Gicht ist eine Stoffwechselstörung, bei der sich Harnsäurekristalle in den Gelenken ablagern – schmerzhaft und entzündlich. Eine gezielte Ernährung kann den Harnsäurespiegel senken, Entzündungen hemmen und Beschwerden nachhaltig lindern.
Ziel: Entlastung des Stoffwechsels & Reduktion von Gichtanfällen im Alltag
Individuell statt pauschale Diätpläne – kombiniert mit Naturheilkunde und alltagstauglicher Umsetzung.
Alkohol kann die Harnsäureproduktion steigern und die Ausscheidung hemmen. Bier* ist besonders ungünstig.
Empfehlung:
* Schon 100 ml Bier (enthält zusätzlich Purine) führen zur Bildung von etwa 15 mg Harnsäure im Körper. Wein ist in kleinen Mengen weniger problematisch, sollte jedoch individuell beurteilt werden.
Lange galten Hülsenfrüchte als problematisch – zu Unrecht. Neuere Studien zeigen, dass sie den Harnsäurespiegel nicht relevant erhöhen.
Fettarme Milchprodukte wie Joghurt, Magerquark oder Halbfettkäse können den Harnsäurespiegel günstig beeinflussen.
Ziel: ausreichend trinken über den Tag verteilt.
Wasser, Kräutertee, Kaffee oder stark verdünnte Säfte sind geeignet.
Vermeiden: gezuckerte Getränke, Cola, Energydrinks
Ziel: heller, strohgelber Urin (ausser Morgenurin).
Die Ernährung spielt bei Gicht eine zentrale Rolle.
Studien zeigen:
Gicht steht häufig im Zusammenhang mit Stoffwechsel- und Lebensstilfaktoren.
Ernährung wirkt am stärksten im Zusammenspiel mit Lebensstilfaktoren.
📎 [Hier] können Sie eine kompakte Übersicht für den Alltag herunterladen Ernährung bei Gicht-Merkblatt