Unser Immunsystem ist ein faszinierendes Zusammenspiel vieler Organe und Zellen. Zu den wichtigsten gehören Thymusdrüse, Knochenmark, Milz, Lymphknoten, Haut und vor allem der Darm – unser grösstes Immunorgan. Die Darmflora wiegt rund 2 kg und besteht aus über 200 verschiedenen Bakterienstämmen, die gemeinsam unsere erste Verteidigungslinie bilden.
Unsere körpereigenen „Polizisten“ sind ständig im Einsatz, um zwischen „Freund“ und „Feind“ zu unterscheiden. Gerät dieses System aus dem Gleichgewicht, kann es zu Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, Hashimoto oder Multipler Sklerose kommen.
Zum Glück können Sie Ihr Immunsystem mit einfachen, natürlichen Massnahmen gezielt stärken. Ich berate Sie gerne persönlich oder online.
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Probiotika und Präbiotika stärken, Antibiotika schwächen den Darm. Wenn Sie häufig unter Blähungen, Reizdarm, Völlegefühl oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden, liegt oft eine Dysbiose vor. Eine basenreiche, farbenfrohe, mediterrane Ernährung mit viel Ballaststoffen und eventuell Darmbakterienpräparaten kann helfen, das Gleichgewicht wiederherzustellen – besonders nach Antibiotikatherapien. Essen Sie den "Regenbogen", also 25 verschiedene farbige Gemüse und Früchte pro Woche (= ca. 3-5 pro Tag)
Essen Sie täglich fünf Portionen frisches, schonend zubereitetes Gemüse (3) und Früchte (2). Besonders wertvoll sind Beeren, Kohl, Brokkoli, Nüsse, Knoblauch und Spirulina-Algen.
Lebensmittel mit viel Vitamin A, C und E, Zink, Selen und sekundären Pflanzenstoffen (z. B. Carotinoide, Bioflavonoide) unterstützen Ihre Abwehrkräfte.
Wenn Sie dies momentan nicht schaffen, kann eine zeitweise Vitalstoffergänzung (z.B. individuelle Microcare-Mischung) sinnvoll sein – idealerweise nach einem Bluttest, um Ihre Werte individuell abzustimmen.
Ihr Körper und insbesondere Ihre Schleimhaut braucht hochwertige Fette, vor allem Omega-3-Fettsäuren. Essen Sie 2× pro Woche fettreichen Kaltwasserfisch (z. B. Lachs, Makrele, Hering). Bei veganer Ernährung sind Algen-, Lein-, Leindotter-, Hanf- oder Sacha-Inchi-Öl gute Alternativen.
Empfohlen: ca. 1 g Omega-3 täglich.
Sie müssen kein Leistungssportler sein. Schon 30 Minuten Bewegung pro Tag (z. B. Spaziergänge, Nordic Walking, Gartenarbeit) regen den Stoffwechsel an und fördern die Immunabwehr. Wichtig: mit Freude und Regelmässigkeit. Nach 30 Minuten startet dann als Benefit auch noch der Fettstoffwechsel.
Natürliche Mittel wie Zistrose, Thymian, Echinacea oder Oregano-Öl können das Immunsystem unterstützen – besonders in der Erkältungszeit.
Inhalieren bei den ersten Anzeichen eines Infekts:
Unterstützen Sie Ihren Organismus beim Ausscheiden von Stoffwechselendprodukten.
Heilfasten Fasten nach FX-Mayr (Milde Ableitungsdiät) oder Basenfasten mobilisiert neue Kräfte für's Immunsystem.
Ihr Körper besteht zu 70 % aus Wasser. Trinken Sie 2–3 Liter täglich, vorzugsweise stilles Wasser, Kräutertee oder verdünnte Gemüsesäfte.
Meiden Sie Süssgetränke, Kaffee, Schwarztee, Alkohol und stark kohlensäurehaltiges Mineralwasser.
Während des Schlafs regeneriert sich Ihr Körper, Zellen werden repariert und das Immunsystem gestärkt.
Achten Sie auf 6 oder 7.5 Stunden Schlaf, ein ruhiges Umfeld und eine feste Schlafroutine. Gerne kann ich sie mit pflanzlichen Präparaten oder dem Librum positivum unterstützen für eine bessere Schlafqualität.
Stress gehört zu den grössten Immunsystem-Killer.
Finden Sie Ihre tägliche Entspannungsinsel – ob Yoga, Meditation, Atemübungen, Tai Chi oder einfach ein Wald-Spaziergang (siehe Waldbaden).
Pflegen Sie soziale Kontakte, lachen Sie oft und lösen Sie Konflikte. Innerer Frieden stärkt Ihr Immunsystem.
Vitamin D ist unverzichtbar für die Immunabwehr.
Verbringen Sie täglich Zeit im Freien – idealerweise 20 Minuten Sonnenlicht auf Gesicht und Arme.
Im Winter ist eine Vitamin-D-Ergänzung sinnvoll (nach Rücksprache und ggf. Blutwertmessung).
Ob Sie aus Kirchberg, Wil, Sirnach oder dem Toggenburg kommen – ich begleite Sie persönlich dabei, Ihr Immunsystem gezielt zu stärken und nachhaltige Schritte umzusetzen. Auch eine ortsunabhängige Beratung ist in der ganzen Schweiz möglich.
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Ein stabiles Immunsystem entsteht durch das Zusammenspiel vieler Faktoren – darunter Ernährung, Darmgesundheit, Bewegung, Entspannung und Schlaf.
Bereits kleine, konsequent umgesetzte Veränderungen können dabei einen spürbaren Unterschied machen.