Ein Schnappfinger (auch Triggerfinger, Spickfinger, Tendovaginitis stenosans oder schnellender Finger genannt) entsteht, wenn sich eine Beugesehne eines Fingers oder des Daumens entzünden und an der engen Ringbandführung (siehe Abbildung links) hängen bleiben.
Dies führt zum typischen Schnappen beim Beugen oder Strecken, oft verbunden mit Schmerzen, Schwellung oder Knotenbildung.
Besonders häufig betroffen sind Mittel- und Ringfinger sowie der Daumen.
2,6–3 % der Bevölkerung erleben im Laufe ihres Lebens einen Spickfinger.
Typisches Schnappen oder Spicken des Fingers
Schwellung oder Knoten an der Sehne
Bei chronischen Verläufen: Bewegungseinschränkung, dauerhafte Fixierung in Beugestellung
Kortison-Injektionen in die betroffene Sehnenscheide
Ergotherapie zur Anpassung von Bewegungsabläufen und Werkzeugen
Operativer Eingriff bei chron. oder schweren Fällen: Spaltung des Ringbands, Entfernung von entzündetem Gewebe & sofortiges Bewegungsprogramm nach der OP
Sanfte, natürliche Methoden zur Entzündungshemmung werden individuell kombiniert:
A: Ja, besonders bei milden Symptomen kann der Finger sich verbessern, wenn belastende Aktivitäten resp. die Entzündung reduziert wird.
A: Chronische Entzündungen können zu dauerhaften Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Funktionsverlust führen.
A: Ein schwerer Vitamin-B6- oder Vitamin-D-Mangel kann die Sehnengesundheit beeinträchtigen, ist aber selten die Hauptursache.
Ein Schnappfinger entsteht oft schleichend und kann im Alltag zunehmend störend werden. Früh behandelt bestehen gute Chancen, die Beschwerden nachhaltig zu verbessern um eine OP zu vermeiden.
Gerne kläre ich mit Ihnen im Anamnesegespräch, welche Behandlung von meinem breiten naturheilkundlichen Angebot sinnvoll sind.