TEN - Traditionell Europäische Naturheilkunde in Kirchberg SG

Die 4 Elemente/Prinzipien der TEN: Cholera, Sanguis, Phlegma, Melancholera

Was ist TEN?

Die Traditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN) ist ein umfassendes, ganzheitliches Medizinsystem, mit vielen diagnostischen und therapeutischen Verfahren. Im Mittelpunkt steht der einzigartige Mensch, als mehrschichtiges und komplexes Wesen, welcher individuell angepasst an seine Ressourcen und Bedürfnisse über die Heilkraft der Natur dem Pol der Gesundheit nachhaltig angenähert wird. Zentral bei der Förderung der Selbstregulationsprozesse sind unter Anderem die vier Elementar-Prinzipien: Wasser, Erde, Feuer und Luft.

TEN-Methoden und Anwendungsfälle:

Methoden der TEN:

  • Naturheilkundliche Diagnoseformen
  • Pflanzenheilkunde
  • Ernährungsberatung
  • Ordnungstherapie
  • Ausleitende Verfahren (z.B. Baunscheidtieren, Schröpfen)
  • Massagepraktiken (Fussreflexzonenmassage, Lymphdrainage, medizinische Massage)

Weitere Infos zum neuen Berufsbild des eidg. dipl. Naturheilpraktikers TEN finden Sie hier:

Die traditionelle europäische Naturheilkunde TEN eignet sich vor allem für:

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates und der Gelenke
  • Akute und chronifizierte Schmerzsyndrome, Migräne
  • Rheumatische Erkrankungen, Fibromyalgie
  • Degenerative Prozesse, entzündliche und nicht-entzündliche Arthrose
  • Krankheiten des Bindegewebes und der Gefässe
  • Probleme und Entzündungen des Verdauungstraktes
  • Störungen des Nervensystems (sensorisch, motorisch und rhythmisch)
  • Haut- und Schleimhauterkrankungen
  • Störungen des Immunsystems, Allergien
  • Erkrankungen des Urogenitaltraktes
  • Hormonelle Störungen und Unregelmässigkeiten
  • Psychosomatische Störungen, Depressionen, Schlafstörungen, Suchtverhalten (auch Essstörungen), Antriebsmangel, Konzentrationsstörungen
  • Psychische und physische Erschöpfungszustände


Die vier Temperamente der TEN

Die Kraft der 4 Temperamente

In der Traditionell Europäischen Naturheilkunde (TEN) steht der Mensch als Ganzes im Mittelpunkt. Körper, Geist und Seele werden nicht isoliert betrachtet, sondern als miteinander verbundene Ausdrucksformen einer inneren Ordnung. Besonders hilfreich für die ganzheitliche Therapie ist die Bestimmung des individuellen Temperaments – denn wer seine Grundveranlagung kennt, kann gezielter auf körperliche und seelische Bedürfnisse eingehen.

 

In meiner Naturheilpraxis in Kirchberg SG kombiniere ich moderne Diagnostik mit den Prinzipien der TEN. Die Erkenntnisse aus der Temperamentenlehre helfen, individuell zugeschnittene Therapien zu entwickeln – sei es in der Ernährung, Pflanzenheilkunde oder psychologischen Begleitung.

hohe Irritabilität, erethisch - versus Sensibilität torpid

Choleriker – zielstrebig, impulsiv und durchsetzungsstark (Feuer)

Choleriker sind willensstarke, entschlossene und oft führungsstarke Persönlichkeiten. Sie handeln impulsiv, denken pragmatisch und wollen Dinge voranbringen. Ihr Temperament ist von „Wärme und Trockenheit“ geprägt – typisch für Menschen mit viel Antrieb und Durchsetzungskraft.

 

Stärken: tatkräftig, entscheidungsfreudig, unabhängig

Herausforderungen: ungeduldig, streitbar, wenig kompromissbereit

Berufe: Unternehmer, Manager, Politiker, Projektleiter

Feuer-Sternzeichen: Widder, Löwe, Schütze

Phlegmatiker - der Ruhige, Bequeme und Beständige (Wasser)

Phlegmatiker sind gelassen, ausgleichend und loyal. Sie bevorzugen Beständigkeit statt Hektik, sind eher introvertiert und schätzen Routinen. „Kälte und Feuchtigkeit“ prägen diesen Typ – im Körper zeigt sich das z. B. durch einen langsameren Stoffwechsel oder Wassereinlagerungen.

 

Stärken: geduldig, zuverlässig, hilfsbereit

Herausforderungen: antriebslos, bequem, konfliktscheu

Berufe: Pflege, Verwaltung, Sozialarbeit, Verwaltung

Sternzeichen: Krebs, Skorpion, Fische

Sanguiniker - der Lebhafte, Dynamische und Abwechslungsreiche (Luft)

Sanguiniker sind fröhlich, spontan, kommunikativ – echte Sinnesmenschen. Sie sind von „Wärme und Feuchtigkeit“ geprägt und blühen in Gesellschaft auf. Oft beginnen sie vieles mit Begeisterung, verlieren aber manchmal das Ziel aus den Augen.

 

Stärken: kontaktfreudig, kreativ, begeisterungsfähig

Herausforderungen: unorganisiert, ablenkbar, wenig Ausdauer

Berufe: Künstler, Verkäufer, Animateure, Lehrpersonen

Sternzeichen: Zwilling, Waage, Wassermann

Melancholiker - nachdenklich, strukturiert und empfindsam (Erde)

Melancholiker sind tiefgründige Denker mit einem ausgeprägten Sinn für Struktur, Ästhetik und Perfektion. Ihre „kalte und trockene“ Konstitution macht sie feinfühlig, aber auch empfindsam. Sie brauchen Zeit, um sich zu öffnen – sind dann aber treue Begleiter.

 

Stärken: analytisch, sensibel, verantwortungsbewusst

Herausforderungen: grüblerisch, selbstkritisch, emotional zurückhaltend

Berufe: Künstler, Therapeutinnen, Wissenschaftler, Planer

Sternzeichen: Stier, Jungfrau, Steinbock


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Die Temperamentenlehre hilft mir, Ihre Konstitution, Ihr Wesen und Ihre individuellen Bedürfnisse besser zu verstehen. Ob zur individuellen TEN-Therapie, Burnout-Prävention, Stoffwechselregulierung oder in der psychologischen Begleitung – mit dem Wissen um die vier Temperamente wird die Therapie persönlicher, gezielter und vor allem nachhaltiger.

 

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Alle 4 Temperamente anschaulich im Video erklärt



Zuordnungen der 4 Elemente der TEN und Humoralpathologie

Erfahrungsheilkundliches Denken – ein traditioneller, ganzheitlicher Blick auf den Menschen

Die Traditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN) wurzelt in einer jahrhundertealten Erfahrungsmedizin, die den Menschen nicht in Einzelteile zerlegt, sondern als Einheit von Körper, Geist, Seele und Natur betrachtet.

Ein zentrales Denkmodell der TEN ist die Lehre von den vier Elementen und TemperamentenLuft (Sanguis)Wasser (Phlegma)Erde (Melancholera) und Feuer (Cholera). Jedes Element steht für bestimmte Qualitäten, Organbezüge, Reaktionsmuster, Stoffwechseltypen und sogar seelische Grundhaltungen.

Dabei handelt es sich nicht um wissenschaftlich messbare Kategorien, sondern um ein bewährtes Modell der Erfahrungsheilkunde – ein symbolisches Ordnungssystem, das uns hilft, gesundheitliche Prozesse zu verstehen, innere Dysbalancen zu erkennen und gezielt zu behandeln.

Diese vier Prinzipien begegnen uns auf vielen Ebenen:

  • in den Kardinalsäften des Körpers (Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle),

  • in Organfunktionen und Konstitutionstypen,

  • in der Reaktion auf Reize, Wärme, Kälte oder Nahrung,

  • und in unserer seelischen Haltung, Lebensaufgabe und Energieverteilung.

Die Vier-Elemente-Lehre nutze ich in meiner Praxis als erfahrungsheilkundliches Werkzeug – punktuell und dort, wo sie mir hilft, komplexe Zusammenhänge besser zu verstehen und individuelle Therapien noch gezielter abzustimmen.
Unten zeige ich Ihnen, wie die vier Elemente in der TEN zugeordnet und interpretiert werden können – als Hilfe zur Selbsterkenntnis und als Grundlage für ganzheitliche Therapie.



Die 4 Elemente: 🌬,💧,🌍,🔥& ihre Qualitäten

Sanguis-Prinzip

🌬 LUFT, warm & feucht

Die qualitativen Wirkungen der elementaren Luft zeigen sich in "luftigkeit", leichtigkeit, ungebundenheit, Abwechslungsreichtum, Die elementare Luft steht für Leichtigkeit, Beweglichkeit, Ungebundenheit, Abwechslung (denn Luft ich gleichzeitig fast überall), einem gutes Energie-Substanz-Verhältnis sowie moderater Wärme und Feuchtigkeit.

Wenn zur Wärme genügend Feuchtigkeit vorhanden ist, wird die typische Trockenheitsneigung des cholerischen Temperaments ausgeglichen.

Steigt die Feuchtigkeit jedoch deutlich an, kann dies zu verminderter Aktivität und einem Gefühl der Energielosigkeit führen.

Phlegma-Prinzip

💧WASSER, kalt & feucht

Viel Substanz, wenig Energie.

Feuchtigkeit und Kälte herrschen vor, was eine Reduzierung der Aktivität und des elementaren Feuers nach sich zieht. Diese Einwirkungen reichen von Unterreizung und Unterfunktion bis zur starken Tonusminderung/Hyposthenie und zu Insuffizienzerscheinungen, deren Ausgangspunkt Verschleimungszustände darstellen.
Erwärmtes Phlegma bewegt sich auf Sanguis zu. Erkaltetes Phlegma auf Melancholera.

Melancholera

🌍ERDE, kalt & trocken

Energie- und Bewegungsmangel, Neigung zu Unterfunktion und Elastizitätsverlust; daraus ergeben sich mangelnde Entgiftungsleistung, Kongestionen und venöse Stauungen/Plethora. Jede Verschlechterung des körperlichen Befundes geht mit einer ebensolchen psychischen Stimmungsänderung einher. Konstitutionsbezogen ist die carbonitrogenoide Iris-Konstitution diesem Temperament am nächsten.

Cholera

🔥Feuer, heiss & trocken

 Im Feuer des Fiebers verbrennen die Krankheitsgifte

Die qualitativen Wirkungen des elementaren Feuers zeigen sich in Wärme, Hitze, Fieber, Energie, Bewegung, Aktivität bis Überaktivität, Neigung zur Trockenheit, bis zur Austrocknung, Anspannung der "Faser" bis zum Krampf, Erregbarkeit, Reizbarkeit bis zu Übererregung und Überreizung. Hypersthenische Zustände.


Jahres-, Tageszeit, Planet und Tierkreiszeichen-Zuordnung

Element Luft Wasser Erde Feuer
Jahreszeit, Tageszeit:

Frühling (Süssholz) / Morgen

Ich beflügle mein Luftelement beim achtsamen Einatmen und Betrachten des Regebogens

Winter (Hibiscus) / Abend

Ich nähre mein Wasserelement beim Baden in einem ruhigen Bergsee.

Herbst (Hamamelis) / Nachmittag

Ich festige mein Erdelement bei der Pflege meines Gartens und Barfusslaufen.

Sommer (Johanniskraut) / Mittag

Ich entflamme mein Feuerelement beim Anblick des Sonnenuntergangs im Süden oder Tango-tanzend.

Planet: 

Jupiter

Mond / Venus

Saturn / Merkur

Mars / Sonne

Tierkreiszeichen:

Wassermann (festes Luftzeichen)
Zwillinge (bewegliches Luftzeichen)

Waage (kardinales Luftzeichen)

Skorpion (festes Wasserzeichen)

Fische (veränderliches Wasserzeichen)

Krebs (kardinales Wasserzeichen)

Stier (festes Erdzeichen)

Jungfrau (bewegliches Erdzeichen)

Steinbock (kardinales Erdzeichen)

Löwe (festes Feuerzeichen)

Schütze (bewegliches Feuerzeichen)

Widder (kardinales Feuerzeichen)

Kardinal-Organe und Kardinal-Säfte

Luft Wasser Erde Feuer
Herz / Blut - Sanguis Hirn / Schleim - Phlegma Milz / Schwarzgalle - /Melancholera Leber / Gelbgalle – Cholera

Luft mit seinen qualitativen Wirkungen wird im Organismus als Sanguis bezeichnet und gilt – wie alle Kardinalsäfte – als „elementare Inkarnation“. Er repräsentiert die Eigenschaften der Luft im gesamten Körper. Jedes Organ und Organsystem besitzt einen entsprechenden Anteil dieses Kardinalsaftes. Nach humoraler Auffassung zeigt sich das Luftelement besonders im Blut und in den Atemwegen. Über die Lungen werden aus der eingeatmeten Luft aktive Bestandteile aufgenommen, die stoffwechselrelevante Prozesse unterstützen. Ein übersteigertes Sanguisprinzip äussert sich in Überaktivität, Wechselhaftigkeit, funktioneller und psychischer Sprunghaftigkeit, Übererregung, Überreizung und Zerstreutheit.

 

Das Phlegma (Schleimprinzip) zeigt sich im Organismus unter anderem im „kühlen Kopf“, im Lymphsystem sowie in den interstitiellen Räumen (Gewebewasser).

 

Es übernimmt eine zentrale Rolle bei Transport- und Versorgungsprozessen: Nährstoffe, Abfallstoffe und andere Substanzen werden bewegt, verteilt und ausgetauscht. Gleichzeitig dient das Phlegma dem Ersatz verbrauchter Substanzen und unterstützt damit die regenerativen und reproduktiven Prozesse im Körper.

Eine übermässige Ansammlung von Phlegma in Geweben und Organen kann zu einem sogenannten Verschleimungszustand führen. In der Folge zeigen sich häufig funktionelle Verlangsamung, Stauungsprozesse sowie eine gewisse Gewebserschlaffung.

Vereinfacht könnte man das "Phänomen Schwarzgalle" als Summe aller Metaboliten und Überschussstoffe betrachten.

 

Diesen kommt im Wesentlichen eine entgiftende und regulierende Aufgabe zu, die im Sinne der Erhaltung des physiologsichen Gleichgewichtes angesehen werden kann.

 

Ein weiterer Aspekt dieses Kardinalsaftes liegt in der Reinigungsfunktion der Milz, deren Hauptaufgabe es ist, die Schwarzgalle anzuziehen.

Die Schwarzgalle muss von der Milz verarbeitet und wiederverwertet werden; ihre wiederzuverwertenden Anteile werden dem Magen zugeteilt, ihre "giftigen Anteile" gelangen über Niere und Darm zur Ausscheidung.

Das Feuerelement mit all seinen qualitativen Wirkungen wird im Organismus als gelbe Galle (Bilis flava) bezeichnet. Diese, wie alle anderen Kardinalsäfte, werden als "elementare Inkarnation" betrachtet.

Dieser Kardinalsaft vertritt alle Eigenschaften, und zwar in allen Teilen des Körpers, des elementaren Feuers.

Diese Eigenschaften sind jedem Organ und Organsystem eigen; jeder Funktionsabschnitt im Organismus besitzt einen ihm gemässen Anteil des Elementes respektive Kardinalsaftes. Nach alter humoraler Auffassung ist das Feuer mit seinen Qualitäten insbesondere repräsentiert in der Leber und im Herzen.

Irritabilität und Sensitivität in der TEN

Zuordnungen zum Lebensalter und Reaktion auf Reize

Luft Wasser Erde Feuer

Sobald Baby weniger Babyspeck hat und sich mehr den Reizen hingibt und aktiver ist. KINDER

Baby in ersten Monaten, Erwachsenen Alter verstärkt ab 40 ig (bis 40 die Erw. sind noch mehr Sanguina).

65+ insbes. Greisenalter (vorher Phlegma)

Stoss- und Drangzeit Pubertät/JUGEND (vorher Sanguina)

Reizbeantwortung: 

Bereits auf feine Reize wird mit deutlicher Reaktion geantwortet, hält aber nur relativ kurz an. Erhöhte Irritabilität und Sensibilität.

Dieses Temperament zeigt eine langsame, herabgesetzte verminderte Reaktivität und Sensibilität. Phlegma bremst die Aufnahme und Wirkung der elementaren Luft (Pneuma). Reaktionen "auch therapeutische" - setzen verzögert ein.

Reizbeantwortung: reagiert erst auf starke Reize, dafür anhaltend.

Reizbeantwortung:

Ist hochsensibel, kann aber unzureichend reagieren. Achtung bereits feine Dosierungen reichen, warten (da wenig Beantwortungs-Energie)

Reizbeantwortung:
Bereits sehr kleine Reize werden mit heftiger Reaktion beantwortet, hält aber nur sehr kurz an. Sehr erhöhte Irritabilität und erniedrigte Sensibilität. (Vulkan)

Kerze mit normalem Docht, schöner heller Flamme, adäquater Wachsreserve, flackernd

Kerze mit dünnem, kurzen Docht, kleiner Flamme und viel Wachsreserven.
Das Kerzen-Modell ist weiter unter visuell veranschaulicht.

Kerze mit dünnem Docht, kleiner Flamme und wenig Wachsreserve 

Kerze mit langem Docht, sehr starker Flamme, z.T. russend und wenig Wachsreserven

Stoffwechselaktivität

Sanguiniker Phlegmatiker Melancholiker Choleriker

Gut im Gleichgewicht, aber wechselhaft

 Der Sanguiniker hat ein ausgeglichenes Verhältnis von Wärme und Feuchtigkeit. Damit kann er stehnisch-kraftvoll aus dem Vollen schöpfen.

 

torpid, plethorisch, stetig und gemütlich
Die Energietransformation des Phlegmatikers ist zugunsten der anabolen Prozesse erhöht, in Bezug auf den Katabolismus normal bis erniedrigt, hat demzufolge in der Regel einen erhöhten Stoffansatz. 

 

bedächtig, athenisch und gering

 Die Energietransformation des ist im allgemeinen herabgesetzt;

die Energiebildung und -speicherung ist deutlich reduziert.

rasch und heftig

 Die Energietransformation des Cholerikers ist zugunsten der katabolen Prozesse erhöht, in Bezug auf den Anabolismus normal, hat demzufolge in der Regel einen erhöhten Stoffverbrauch.

Seltener ist die anabole Stoffwechselphase erhöht.

Sanguis: ausgewogenes Verhältnis von Materie und Energie. Melancholera: weniger Substanz-Reserve und wenig Energie. Phlegma: zu viel Substanz und Flamme erlischt ebenfalls fast im Wachs. Cholera: zu grosse Flamme (Enerige) wenig Reserven.
Sanguis: ausgewogenes Verhältnis von Materie und Energie. Melancholera: weniger Substanz-Reserve und wenig Energie. Phlegma: zu viel Substanz und Flamme erlischt ebenfalls fast im Wachs. Cholera: zu schnelle Verbrennung (russen der Flamme) wenig Reserven.

Krankheitsneigungen und Frühsymptome der 4 Temperamente

Sanguiniker Phlegmatiker Melancholiker Choleriker

Der Sanguiniker hat eine grosse und gute Anpassungs- und Widerstandsfähigkeit.

 

Neigung zu kongesiven Hyperkinesien und Entzündungen, die eher leicht und flüchtiger Natur sind. Hyperkinetischen Störungen, insbesondere in Form von Menstruations-, Magen-, Darm- oder Muskelkrämpfen. Reizblase sowie Reizphänomene im Bereich von Magen und Darm (Reiz-Magen, Reiz-Darm).

 

Sehr polare Zustandsbilder mit wechselnder Dynamik, teilweise begleitet von Herzrhythmusstörungen und Tachykardie.

„Rote“ Migräne mit charakteristischer Gefässbeteiligung.

 

Neigung zu funktionellen Blockaden im Bereich der Wirbelsäule.

Überstreckbarkeit der Gelenke als Ausdruck erhöhter Gewebs- und Bindegewebsbeweglichkeit.

 

Bei übersteigertem Sanguis zeigen sich zusätzlich Nervenflattern, eine gewisse emotionale Übererregbarkeit bis hin zu hysterieähnlichen Zuständen (fehlende Erdung).

 

Tendenz zu Oberflächlichkeit sowie ein deutlich erhöhtes Ruhe- und Schlafbedürfnis als kompensatorischer Ausgleich.

 

Die Schmerzqualität ist durch eine erhöhte Reizbarkeit gekennzeichnet, häufig diffus, wechselnd und an- sowie abschwellend im Verlauf.

Allem Phlegmatischen fehlt die Hitze (im Moderfeuer des feuchten Holzes entstehen viele Schärfen). Ersatzausscheidungen über die Haut/Schleimhaut (Ekzeme, Katarrhe).  

Skrofulose (verunreinigtes Phlegma) (Veranlagte Insuffizienz des Lymphesystems, Beginn in der Kindheit, Ausprägung wird durch phlegmatische Lebensweise gefördert, z.B. unterdrücken von biologischen Abwehrstrategien, ANTIBIOTIKA, Impfungen).

 (Skrofulose-Erkrank.: Chron. Konjunktivitis, Neurodermitis, Bronchialasthma, Blasenentzündung, Darmentzündung mit schleimiger Diarrhoe, Struma, Gelenkserkrankungen)

 

A Erethische (erregt, ruhelos) Skrofulose (erhöhter Grundtonus, schnelle Lymphströmung, schlanker Körper, lebhaftes Temperament, Calc.-Phosphoricum-Typ)

 

B Torpide (träge, schlaff) Scrofulose (verminderter Grundtonus, langsame Lymphströmung, plumper Körper, dicker Bauch, weinerlich, Calcium Carbonicum-Typ)

 Schwellung, Ödeme, Hyperplasie, geschwollene Lymphknoten, Polypen, Neigung zu Hypokinesien und torpiden (schlaff, verzögerten) Reaktionen, Kältegefühl

Magen- und Verdauungsschwäche, va. nach Überessen, Hypothyreose, Bradykardie, Bradypnoe, Neigung zur Obstipation, lymphatisch venöse Plethora. Spannungsgefühl, aber muskulärer Hypotonus, Krampfadern, Stauungs-hämorrhoiden, Hydrogenoidismus, Feuchtigkeitsrheuma

Insuffiziente Abwehr- und Regenerationsprozesse (schleppend-chron. Verlaufsform aller Krankheiten), chron. Sinusitis, Adipositas. Adipöse sind z.T. erkaltete, unterdrückte Choleriker. Überhitzte Leber (Motor, stellt ab) und erkaltet.

Mangelnde Adaptions- und Reaktionsfähigkeit auf physiologische und pathogenetische Reize; konsekutiv stark defizitäre Abwehr- und Regeneratitonsprozesse.

 

Er hat weder die genügende Dynamik, noch die nötigen Reserven. Spürt, dass er nicht kann, wie er möchte. Regt andere zum Nachdenken (der Konsequenzen) an.

 

Neigung zu chronischen Erkrankungen

Allem chronischen fehlt die Hitze (im Moderfeuer entstehen viele Schärfen, insbes. schwarz-gallige). Alle chron./degenerative Verschleisskrankheiten: Ulzeration, Arthrose, Bewegungseinschränkung durch Schmerz und Steifigkeit. Schmerzqualität: nagend, anhaltend chronisch. Neigung zu Hypochondrie.

 

Hypo-/Atrophie (div. Gewebe, Schleimhaut) Elastizitätsverlust, Gewebsverhärtungen und –schrumpfungen, Sklerotisierungen, Steinleiden, Tumore

 

Schwerhörigkeit mit Dröhnen und Pfeifen im Ohr, Tinnitus

Eher unpolare Zustände Hyposalivation (z.T. erniedrigter Speichelfluss mit saurem Geschmack), Verdauungsschwäche, Kältegefühl der Haut, wenn dann eher kalter Schweiss, Hypotonie, Darmträgheit, Verstopfung, Hypochondrie, depressive Gemütsverstimmungen.

 

Wie die Spontanheilungstendenz, ist auch die Ansprechbarkeit auf Therapiereize enorm reduziert. Ausgeprägte Therapieresistenz und/oder Rezidivneigung.

Akut entzündliche Zustände/Fieber

Überreagibilität (Allerg. Formenkreis)

 

Aggresive kompensatorische Ersatzausscheidungen über Haut und Schleimhäute (intensiver Brennschmerz/Juckreiz) Urticaria

Hyperärsthesie (übermässige Schmerzempfindlichkeit), Aphten

 

Herzinfarkt, Hypertonie, Tachykardie

Hypotrophie, Asthma

Durchfall, spastische Obstipation.

hyperkinetisches Leber-Galle-Syndrom

hyperkinetisches Herz-Kreislauf-Syndrom

Phlebitis oft ohne Varizen

Muskulärer Hypertonus, allg. Krampfneigung, Migräne, spastische Kopfschmerzen

Schmerzqualität: scharf, stechend, brennend, neuralgisch, pochend

aktive Kongestionen (Stau/Überlastung)

 

Störungen des weiblichen Prinzips
Trotz heftiger, oft überschiessender Abwehrfunktion mangelhafte Regenerationsfähigkeit wegen Defizit an physiologischer Feuchtigkeit.

Hitze treibt Choleriker vorwärts. Um steht‘s schneller - höher – weiter zu können und seine Grenzen nicht zu spüren, missbraucht er oft Stimulantien wie Kaffee, damit geht die Energie aber noch schneller weg (restliche Reserven werden aufgebraucht).

Wesen und Lebensaufgabe der vier Temperamente

Sanguiniker Phlegmatiker Melancholiker Choleriker

Charaktereigenschaften: expansiv

 

Spielen, Wandern, viele Hobbys pflegen

Entdecken, improvisieren, am Plausch mitmachen.

 

Kind/Lausbub Gottes, Freudenkind, Unterhalter, Weltoffen, Weltfreund

 

Frohsinnig, offen, dienstbereit, geistig und körperlich beweglich, lebhaft, gesprächig, grossartiger Geschichtenerzähler, schnell begeistert und selber mitreissend, kontaktfreudig, gesellschaftsfähig, charmant, er hat Potential für viel Empathie, liebt die Menschen (Grenzen beachten, liebt Hände schütteln und Schulterklopfen), zärtlich und mitfühlend, ist witzig, neugierig, gefühlsbetont, lebt in der Gegenwart, interessiert, wissbegierig, überzeugend, fröhlich, beliebt, optimistisch, spontan, lustig, erfrischend, anregend, munter, überschwänglich, gutmütig, sorglos, hoffnungsvoll.

Er bringt schnell mal gute Stimmung in eine Gruppe, versetzt kritische Atmosphären in angenehme und macht überall Freundschaften.

 

Er reagiert stark und schnell auf psychische und physische Reize.

Er vergisst aber auch schnell, ist also nicht nachtragend und ist nach Ärger rasch wieder zufrieden.

Schlaf-/Wachrhythmus, Hormonsystem, Inspiration.

Wache, scharfe Sinne, lebhafte Phantasie

 

„Es wird schon gehen (Lebensfreude, Leichtsinn)“

 

Leichtsinnig, emotional erhitzt, reizbar, unberechenbar, undiszipliniert, willkürlich, oberflächlich, unkonzentriert, genussüchtig, opferscheu, eitel, eifersüchtig, naiv, inkonsequent, rastlos, wankelmütig, angeberisch, zerstreut, aufdringlich, unzuverlässig, vergesslich, tendenziell schnelle und flüchtige Reaktionen.

 

Er braucht Beziehungen für sich, um sich gut zu fühlen und Bestätigung und Akzeptanz zu erhalten.

 

Erhöhte Irritabilität, wenig dauerhafte Konsequenz und Konstanz.

Verhalten, Aussehen und Benehmen können den Eindruck von Kindlichkeit, Unreife und Oberflächlichkeit hinterlassen.

Selbst ein älterer Sanguiniker kann sich dadurch eine gewisse Jugendlichkeit erhalten, auch der „erfolgreiche“ Sanguiniker hat sich das „gewisse Unbedarfte“ erhalten.

 

Lebensaufgabe: Ordnungssinn und Pünktlichkeit, Sammlung und Innerlichkeit, ausdauerndes arbeiten, beherrschen der Launen, Züchtigung der Sine und Phantasie. Mozart, Petrus, Philipp Neri

 

Charaktereigenschaften: passiv

 

Ruhe und Einsamkeit oder gesellige Behaglichkeit

Betrachten, bremsen, schlafen, gut formulieren

 

Der Künstler Gottes

Pflegekind der Gesellschaft

Weltgeniesser, Lebenskünstler

 

Klarsinnig, besonnen, bescheiden, ruhender Pol,
Fels in der Brandung, verlässlich, ausdauernd,
geduldig, trockener Humor, tolerant, gesellig,
guter Zuhörer, diplomatisch, vermittelnd,
friedlich, ausgeglichen, arbeitet gut unter Druck, Praktiker, es muss bequem sein, anspruchslos- gleichgültig.

Lebenserhaltendes Prinzip, Wachstum,
Formgebung.

Klares Denken, Intuition, weniger Phantasie
und Willen.

 

„Es geht alles vorüber.“

 

Kaltsinnig, stur, träge, lethargisch, kaltblütig,

Müdigkeit und Schweregefühl,

gesteigertes Ruhe- und Schlafbedürfnis, lässig,
ziellos, unschlüssig, ängstlich, unauffällig,

 

Lebensaufgabe: Eine Arbeit sofort anpacken,
Zeit ausnützen, Interesse für andere aufbringen, Masshalten mit dem Geniessen.

 

Anstatt ein Reagierer, ein Agierer werden,
PRO-AKTIV zu sein, das macht ihn sozial stark.
Seine egoistische Genügsamkeit kann er mit empathischem Engagement für andere bearbeiten. Seine Ängstlichkeit vor Veränderungen und vor sich selber und seiner Umwelt, die ihn z.T. in Zurückgezogenheit drängt, gilt es zu erkennen und mit positiven Motiven zu ersetzen
.

Bekannte Persönlichkeits-Beispiele: Aristoteles,
Tomas von Aquin
.

 

 

Charaktereigenschaften: sensitiv

 

Stimmung, Erlebnis, Träumen, Nachdenken

Grübeln, forschen, folgen, dienen, betreuen

Der Sucher/Betrachter Gottes

(Fühlt sich als) Stiefkind der Gemeinschaft

Angst vor der Welt, Flucht aus der Wirklichkeit, Querdenker
Tiefsinnig, innerlich, tief in den Überlegungen, opferbereit, fromm, verstehend, grosses Einfühlvermögen, tiefgründig, ruhig, geniesst oft das Alleinsein, konzentriertes Arbeiten oder Studieren.

Seine Gefühle wechseln nicht so schnell, sind beständig wie seine wenigen Freundschaften. Einmal ein Freund, immer ein Freund.

Hartnäckig, akribisch-genau, idealistisch, rücksichtsvoll, musisch, feingliedrig, sensibel, genügsam, diszipliniert, organisiert, planend, gut strukturiert, geordnet bis zwanghaft.

Alles materielle, erstarrende, ruhende Energie (Knochen und Gelenke).

Der Erzieher und Dichter

Scharfer Verstand, grosse Phantasie, verträumt.

 

„Wird es wohl gehen?“ (Lebensernst, Wehmut, Zweifel)

 

Trübsinnig, Mangelndes Durchhaltevermögen (psychisch, physisch, geistig auch in Abwehrprozessen) Reaktionsweise bei zu viel Erde

Müdigkeit und Mattigkeit, nachdenklich-Grübelei, Hypochondrie, Furchtsamkeit, Neigung zur Einsamkeit, Wortkargheit und Antriebsschwäche, Schwermut, Trauer, kritisch, skeptisch, launisch, pessimistisch, unsicher, selbst zweiflerisch, kontaktscheu, schüchtern, sparsam, kleinlich, stur, trocken, verschlossen, ernst, anspruchsvoll, überempfindlich

geringes Selbstwertgefühl, Gleichgültigkeit, grosses Schlafbedürfnis. Wenn Sie diesen Analytiker zum Lachen bringen, dann Gratulation!

 

Lebensaufgabe: Frohsinn, Uhr/Gottvertrauen, Kontaktfreude und Geselligkeit pflegen. Achten auf äussere Erscheinung, mehr Selbstbewusstsein, Mut (auch zur Blamage), Stimmungen überwinden. Viele Dichter: z.B. Rielke, Musiker, Priester, Erzieher, Clowns.

Charaktereigenschaften: motorisch

Licht, Bewegung, Marsch

Unternehmen, organisieren, kämpfen, führen, diskutieren, verteidigen

Kämpfer, Streiter Gottes

Sorgenkind der Gemeinschaft

Welteroberer, Weltbesitzer

Hochsinnig, Idealismus, Entschlossenheit, Einsatz, Disziplin, Arbeitseifer, Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit, „Führertyp“. Will jemand darstellen.

Ehrgeizig, aktiv, sportlich, abenteuerlustig

direkt, mutig, willensstark, produktiv, unabhängig, unternehmend, selbstständig, sicher, selbstbewusst, überzeugend, energisch, hartnäckig, bestimmend, entscheidungsfreudig, einfallsreich, hitzig, heissblütig ausstrahlende, anregende Energie, Wärme und Licht.

Willensstark, klarer Verstand, wenig Phantasie.

„Es muss gehen!“ (Selbstbewusst)

 

Starrsinnig, emotional überhitzt, impulsiv, reizbar, Grössenwahn, Rachsucht, Unterdrückung, Verachtung gegenüber anderen,

Dreist, manipulierend, überheblich, arbeitssüchtig, dominierend, abweisend, ungeduldig, streitsüchtig, herrisch, stolz, dickköpfig, unbesonnen, tollkühn, intolerant, stur, taktlos, egozentrisch, hitzköpfig, theatralisch, Jähzorn, Gewalt, Aggressivität

Rasche, kraftvolle, zeitweise überschiessende und sehr spontane Mimik und Gestikulation oder Gefühlsausbrüche. Der cholerische Typ lässt unschwer erkennen, was er von einer Sache oder Person hält, er nimmt kein Blatt vor den Mund und ist recht schlagfertig.

Das Temperament besitzt eine erhöhte Reizbarkeit in allen Funktionsbereichen mit nur langsamer Beruhigung, deren Intensität vom jeweiligen geistigen und psychosozialen Umfeld abhängig ist.

 

Lebensaufgabe: Idealismus läutern durch Dienstbereitschaft, Geduld mit anderen, verzeihen, Gehorsam. Caesar, Napoleon, Paulus, Falco, Elvis

 

Therapeutische Möglichkeiten bei Überschuss

Sanguiniker Phlegmatiker Melancholiker Choleriker

Salz: befeuchtend oder trocknend, je nach Menge/Konzentration

 

 

 

 

 

 

Salz: befeuchtend oder trocknend, je nach Menge/Konzentration

 

Trockenbürsten

 

Positive Gefühle (Herzenswärme)

 

 

Wärme und Bewegung mit mässiger Dosierung bessern die Beschwerden, Überforderung verschlechtert. 

Grundsätzlich alles, was die Luft stärkt. Positive Gefühle (Herzenswärme), Verzeihen, Perfektionsansprüche und dogmatische Einstellungen loslassen, Humor, Gelassenheit, Lockerheit sich selbst Lebensfreude und Genuss erlauben. Kreativität

Salz: befeuchtend oder trocknend, je nach Menge/Konzentration

Energetisch dämpfende, ableitende und Kälteanwendungen bessern die Beschwerden.

Blutiges Schröpfen, Egel, Quark-/Wallwurzwickel

 

Salz: befeuchtend oder trocknend, je nach Menge/Konzentration

Wasseranwendungen Kneipp, Wickel, Waschung

Förderliche Hobbies:

Gartenarbeit, Barfuss laufen, Sandboarden, Campieren, Schlafen im Wald, Gedichte lesen, Yoga, Achtsamkeit, Meditieren, Dichten, Stille, Reizabschirmung, Mickymouse, Mantras, sich ½ h pro Tag zurückziehen.

Visionen verwirklichen

Urlaub an Strand und Meer, inneres Feuer entzünden, einer Leidenschaft nachgehen

 

Aktive Bewegung an der frischen Luft, Tanzen Singen, Atemübungen, Kraftlieder In einer Band Musizieren, Schauspielern (insbes. Komödien) Kommunikation, raus aus dem Schneckenhaus,

Arbeit im Freien

 

Aufenthalt am, auf, im, unter- Wasser. Wasserfall, Bach, Fluss, See, Meer. PMR, sich ½ h pro Tag zurückziehen kurz hinlegen. Mondspaziergang

Mondscheinwanderung

 

Trockenes- (starker Druck & Verweildauer 10-20‘, wirkt ableitend Stagnationen lösend) /blutiges- Schröpfen, Schröpfkopfmassage

Solebad, Salzgrotte, Moor-Fango, Lehmwickel, Heilerde,

Schüsslersalze

Barfusslaufen, Wechselfussbad (5-10‘ warm, 10 sec. kalt 2x wiederholen) 

Steinheilkunde 

 

Trockenes (wenig Druck & kurze Verweildauer 5-10‘, wirkt tonisierend)/blutiges Schröpfen

Heisse Rolle, Fango, Heilerde (innerlich, äusserlich, zum trocknen), inhalieren mit Äth. Ölen. Lehme, Moorbad

Heublumensäckchen, Kartoffelwickel

Bürstenmassage

Salzpeeling, Moxa

Trockenes Schröpfen (wenig Druck & kurze Verweildauer 5-10‘, wirkt tonisierend)

Heliotherapie/Licht-Therapie (Farbtherapie nach Mandel), Höhensonne, Rotlichttherapie, Lasertherapie, Räuchern MOXA

Luftbaden, Atemtherapie, Sauerstoff/-Ozon-Therapie, Aromatherapie, Inhalation, Sauna, Dampfbad, AuraSoma, Hyperthermie (Krebsbehandlung), Ultraschall, Physiotherapie, Ergotherapie, Taulaufen

Ansteigende Fussbäder (12-20‘)

 

Trockenes (starker Druck & Verweildauer 10-20‘, wirkt ableitend Stagnationen lösend) oder blutiges Schröpfen

 

Kneipp, Wassertherapie: Wickel, (Quark, Gurken, Kalte Leinsamen), Waschungen, Schneetreten, Wassertreten, BALNEOTHERAPIE, Freibad, Thermalbad

Trinkkuren

 

 

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Ordnungstherapie TEN – Rhythmus als Heilprinzip

Die Ordnungstherapie bildet eine zentrale Säule der Naturheilkunde. Sie stärkt durch regelmässige Rhythmen und ausgewogene Lebensgestaltung die körperliche und seelische Gesundheit. Ziel ist es, die Selbstregulation des Organismus zu fördern – durch:

  • Tagesstruktur mit bewusstem Wechsel zwischen Aktivität und Ruhe

  • Einbindung natürlicher Reize wie Licht, Luft, Wasser, Wärme und Erde

  • Bewegung, Ernährung, Schlaf und soziale Beziehungen im Gleichgewicht

  • Seelische und geistige Hygiene, z. B. durch Rituale, Meditation oder kreative Tätigkeiten

Ein Zuviel an Ordnung kann jedoch zu Starrheit führen, ein Zuwenig zu Chaos. Beide Extreme können sich in konkreten Symptomen zeigen und erfordern individuelle Massnahmen – z. B. Strukturaufbau bei Unruhe oder sanftes „Aufbrechen“ bei übertriebener Kontrolle. Auch Ernährung, äussere Anwendungen (wie Wickel, Schröpfen, Bäder) und gezielte Bewegungs-Therapien werden dabei angepasst – je nach Typ und Konstitution (Melancholiker = Erde, Choleriker=Feuer, Sanguiniker=Luft oder Phlegmatiker=Wasser).

Stärkung Luft

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Stärkung Wasser

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Stärkung Feuer

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Stärkung Erde

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Fallstudie - Einblicke in meine naturheilkundliche Behandlungspraxis nach der TEN

In meiner Praxis arbeite ich, unter anderem, nach den Grundsätzen der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde (TEN) und orientiere mich dabei am neuen Berufsbild des Naturheilpraktikers mit eidgenössischem Diplom.

Anhand einer dokumentierten Fallstudie einer Patientin mit chronischem Handekzem zeige ich transparent und nachvollziehbar, wie ein solcher Behandlungsverlauf ablaufen kann – von der Erstanamnese über die humoralmedizinische Einschätzung bis zur individuellen Therapieplanung und -umsetzung. 

So erhalten Sie ein klares, praxisnahes Bild davon, wie eine ganzheitliche und ursachenorientierte Therapie nach TEN konkret abläuft.

Wie ich mit TEN behandle – und was Ihnen das bringt

  • Individuelle Betreuung statt Standardtherapie
    Jeder Mensch ist einzigartig – so auch der Therapieansatz. Ich entwickle für Sie ein massgeschneidertes Konzept, das Ihre Konstitution, Lebensweise und persönliche Geschichte berücksichtigt.
  • Ganzheitlicher Blick auf Körper, Geist und Lebenskontext
    Ich verbinde körperliche, emotionale und psychosoziale Aspekte zu einem klaren Bild. So entsteht echte Heilungsarbeit, nicht nur Symptomkontrolle.
  • Verankerung im neuen Berufsbild TEN
    Als eidgenössisch diplomierter Naturheilpraktiker TEN arbeite ich nach klaren Qualitätsstandards, wo möglich wissenschaftlich fundiert und traditionell bewährt.
  • Transparente Zusammenarbeit auf Augenhöhe
    Sie sind keine passive „Fallnummer“, sondern aktiver Teil des Heilungsprozesses. Ich erkläre, frage nach, beziehe Sie ein – authentisch und verständlich.
  • Nachhaltige Gesundheit und gestärkte Selbstwirksamkeit
    Mein Ziel ist es, Ihre Gesundheit nicht nur wiederherzustellen, sondern zu stabilisieren. Damit Sie mit mehr Kraft, Klarheit und Vertrauen durch Ihr Leben gehen können.
  • Vielseitige naturheilkundliche Methoden, sinnvoll kombiniert
    Ob Ordnungstherapie, Baunscheidtieren, Mikronährstoffoptimierung oder konstitutionelle Beratung: Ich wähle aus einem reichhaltigen TEN-Repertoire das Passende für Sie.
  • Starke regionale Vernetzung
    Dank meinem regen Austausch mit Fachpersonen und dem Praxisstandort in Kirchberg SG profitieren Sie – wenn nötig – von einem abgestimmten Netzwerk aus Komplementär- und Schulmedizin.

Was konkret zur Besserung beigetragen hat – von der Anamnese über Mikronährstoffe bis zur Ordnungstherapie – erfahren Sie direkt in der Fallstudie.

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Vollständige TEN-Fallstudie
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Kurz-Vorstellung der Fallstudie: Chronisches Handekzem ganzheitlich behandelt

Frau T. litt seit über 7 Jahren an einem immer wiederkehrenden, stark juckenden Ekzem an den Händen. Die schulmedizinischen Behandlungen brachten nur kurzfristige Linderung, keine ursächliche Lösung.

Gemeinsam arbeiteten wir Schritt für Schritt an der tieferen Ursache des Hautproblems: Über eine ausführliche Anamnese, differenzierte Diagnostik nach TEN (u.a. Zungen-, Iris- und Pulsdiagnose), humoralmedizinische Einschätzung und ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept.

Dabei kamen Methoden wie die Ordnungstherapie, Baunscheidtieren, Nährstoffoptimierung und konstitutionelle Beratung zum Einsatz. Nach einer Phase der Erstverschlimmerung setzte eine nachhaltige Verbesserung ein – mit gestärkter Konstitution, stabilisierter Haut und mehr Lebensqualität.

[Hier] können Sie die vollständige Fallstudie als PDF herunterladen.

Naturheilpraxis in Kirchberg  SG – Traditionelle Naturheilkunde übersetzt in die Moderne

Sie finden mich im Herzen von Kirchberg (SG), gut erreichbar aus der Region Frauenfeld, Münchwilen, Wil, Flawil, Gossau und Umgebung.

In meiner Praxis arbeite ich mit Fachpersonen verschiedenster Disziplinen zusammen – für Ihre umfassende Gesundheitsbegleitung nach der TEN.



Sind Sie bereit, den Ursachen auf den Grund zu gehen?

Gerne begleite ich auch Sie auf Ihrem Weg zu mehr Gesundheit und Lebensqualität.

Ob chronische Beschwerden oder allgemeines Gesundheitscoaching –
ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.